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Warum fällt die Heizung aus?

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Allgemeine Ursachen, die für jede Art von Heizung gelten, sind:

  1. Altersbedingter Verschleiß

Durch eine jahrelange Inbetriebnahme der Heizanlage nutzen sich auch verschiedene innere und äußere Bauteile langsam ab.
Zum einen sind Rohre und Leitungen davon betroffen, zum anderen aber auch elektronische Geräte wie Druckmessgeräte und wichtige Sensoren. Lässt man die Heizung nicht regelmäßig warten, kommt es zu einem Totalausfall oder sogar zu Folgeschäden.


Durch den altersbedingten Verschleiß korrodieren Rohre und Leitungen. Fließt dennoch weiterhin Wasser durch die Rohre, gelangt es durch die entstandenen Lecks nach draußen.
Außerhalb der Rohre sickert das Wasser in Böden und Wände. Die dort entstandenen Wasserschäden bilden wiederum Schimmel.

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  1. Fehlfunktion

Weil man Heizungen normalerweise erst wieder ab dem Winter anschaltet, erkennen Kunden viele Fehlfunktionen zu spät.
Der Heizkreislauf läuft trotzdem das ganze Jahr weiter, wodurch diese Fehlfunktionen auftreten. Zum Beispiel kommt es vor, dass die Pumpe nicht mehr funktioniert. Hier baut der ausgebildete Fachmann die defekte Pumpe fachmännisch aus und eine neue wieder ein.
Genauso messen Sensoren und Druckmessgeräte mit einer fehlerhaften Funktion den Temperatur- oder Wasserstand falsch und reagieren somit nicht mehr.

  1. Äußere Einwirkungen

Natürlich kann die Heizung auch durch äußere Einwirkungen wie eine Überspannung durch einen Blitzeinschlag oder Wasser im Keller ausfallen. Funktioniert die Heizung nach einem Blitzeinschlag nicht mehr, stellt ein Fachmann die genaue Ursache schnell fest.

  1. Verstellte Mechanismen

Ebenfalls springt die Heizung nicht an, wenn der Hitzeregler verstellt ist. Die Anlage ist in den inaktiven Modus gestellt, wenn sie auf den Sommerbetrieb gestellt ist. Hierbei sollten Besitzer zuerst die Heizkurve kontrollieren. Diese zeigt an welche Leistung die Heizung braucht.

  1. Niedriger Druck

Ist der Druck im Heizsystem zu niedrig, stört das den Transport von warmem Wasser. Demzufolge bleiben die Heizkörper auch kalt. Mit einem Blick auf das im Kessel integrierte Manometer lässt sich schnell feststellen, ob das die Ursache ist.
Die Druckanzeige auf dem Druckmessgerät liegt im Normalfall zwischen 1 und 1,5 bar. Ist dem nicht so müssen Sie Heizwasser nachfüllen. Fällt der Druck dennoch wieder, lässt sich auf ein Leck oder defektes Teil im Heizsystem schließen.

Versteckte Kosten gibt es bei dem Notdienst für Heizungen nicht.

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Aber es gibt auch individuelle Ursachen, je nach Art der Heizung.

  1. Ölheizung
  2. Wenn die Ölheizung ausfällt, liegt es oft daran, dass der Ölstand im Heizkessel zu niedrig ist. Dadurch kann der Mechanismus kein Öl mehr verbrennen. Hat der Brenner zu wenig oder garkeinen Treibstoff springt der Brennmechanismus auch nicht an. Bestenfalls füllen Sie den Tank immer dann nach, wenn ein Viertel an Öl noch vorhanden ist.

  3. Gasheizung
  4. Fällt die Gasheizung aus, stellt sich die Frage, ob der Handwerker das Heizsystem richtig an die Gaszufuhr angeschlossen hat. Möglicherweise ist das zuständige Ventil auch nicht offen und so strömt auch kein Gas mehr durch.

  5. Heizkörper
  6. Bei normalen Heizkörpern kommt es öfters auch zum Ausfall der Wärmezufuhr, weil ein Thermostatventil verklemmt ist. Das Thermostatventil regelt die Warmwasserzufuhr und sorgt durch einen Defekt für kalte Heizkörper.
    Unter dem drehbaren Kopf an der Heizung befindet sich ein Stift. Dieser sitzt bei funktionierenden Heizungen frei. Steckt er hingegen fest, verschließt er das Thermostatventil.

Bleibt das Problem mit der Heizung weiterhin besteht, ist es in diesem Fall ist es sehr wahrscheinlich, dass die Heizanlage oder der Heizkörper defekt ist. Im schlimmsten Fall sind die Rohre und Leitungen in den Wänden alt und porös. Damit verursachen sie Folgeschäden durch Wasserlecks.

Mit einem Notruf an den Heizung-Notdienst kümmern sich die Fachmänner des Heizung Notdienst schnell um das Problem. Haben Sie hingegen eine Frage zu diesem Thema, rufen Sie einfach die Hotline an und lassen sich von den Mitarbeitern schnell aufklären und beraten.

Was kostet der Heizungsnotdienst?

Die Kosten des Heizungsnotdienstes können nicht pauschal formuliert werden. Die Kosten variieren dafür zu stark je nach Faktoren des Auftrages.

  • Auftragsort
  • Liegt der Auftragsort in der Nähe der Firma und damit in der Nähe des ausgebildeten Monteurs, halten sich die Anfahrtskosten gering.

  • Auftragsaufgabe
  • Hierbei ist auch stark zwischen den verschiedenen Aufgaben zu unterscheiden. So setzt eine fachmännische Wartung kein spezielles Werkzeug, Wissen oder längere Dauer des Auftrages voraus.

    Im Gegensatz dazu muss man bei einer defekten Heizung oder einem Leck in einem der Rohre zuerst das Problem und die Problemstelle finden.

    Hier muss der Techniker möglicherweise einige spezielle Werkzeuge wie eine mobile Kamera und Messgeräte mitnehmen, um das Problem zu orten. Anschließen muss das Rohr ausgebaut und ein neues eingebaut werden.

    Sollte seit dem Auftreten des Lecks und der Behebung des Lecks durch den Fachmann ein Wasserschaden entstanden sein, muss der Profi eine Bauwerkstrocknung vornehmen.

  • Art der Heizung
  • Bei der Art der Heizung geht es darum, wie und wo die Heizung im Heizraum verbaut ist. Ebenfalls ist wichtig, um welches Modell es sich handelt. Ist die Heizanlage speziell darauf ausgerichtet klein und platzsparend zu sein, braucht der Monteur länger, um die Aufgabe zu erledigen.

  • Dauer des Auftrages
  • In die Dauer des Auftrages spielen die oben genannten Punkte stark mit ein. Umso leichter das Problem ist, umso weniger Zeit braucht der ausgebildete Fachmann auch um das zu beheben. Da die Faktoren aber individuell sehr unterschiedlich sind, kann man keine pauschale Aussage über die Kosten treffen.

  • Ersatzteile
  • Platzen Rohre oder gehen Ventile und Druckmessgeräte kaputt, muss ein Techniker diese ersetzten. Dabei kommt es auf das Alter des jeweiligen defekten Gerätes an und auf die Art der Anlage.

    Manche Ersatzteile sind günstiger und leichter zu bestellen als andere. Sollte die Anlage besonders alt sein, sind Ersatzteile möglicherweise nicht mehr erhältlich. Auch das fließt in die Preisberechnung mit ein.

  • Datum
  • Ebenfalls spielt es eine große Rolle, wann der Handwerker Ihr Problem lösen soll. An Sonn- und Feiertagen sowie nachts schreibt die Gesetzgebung vor, dass die Firma den Arbeitern einen Zuschlag auf die Arbeitszeit berechnet.

Um unseriöse oder überteuerte Angebote oder Dienstleister zu verhindern, sollten Sie einige Sachen beachten.
Mittlerweile präsentieren sich viele Betrüger ohne spezifisches Fachwissen als ausgebildete Techniker, die Ihr Problem im Nu lösen. Ohne das notwendige Fachwissen, richtet man jedoch schnell Schaden an den Anlagen an.

Diese unseriösen Techniker verlangen meist Wucherpreise und eine Zahlung dieser Vorab oder sofort im Anschluss des Auftrages.
Damit Sie sich selbst schützen, beachten Sie einige Ratschläge zur Zahlung des Auftrages:

  • Fragen Sie vorab telefonisch nach einem Kostenvoranschlag
  • Ist die Rechnung ungewöhnlich hoch, zahlen Sie diese weder bar noch vorab.
  • Haken Sie in diesem Fall lieber nochmal nach oder wenden sich an die Verbraucherzentrale. Diese hilft in Verdachtsfällen auf Betrug. Warten Sie in einem solchen Fall die Zahlung der Rechnung ab.

Nützliche Hinweise auf Betrüger erkennt man vorab auf der entsprechenden Website:

  • Der Sitz und Name des Unternehmens müssen im Impressum ausdrücklich stehen
  • Rechtlich korrekte Rechnungen weisen eine detaillierte Aufzählung der Dienstleistung auf
  • Ebenfalls muss die Steuernummer auf der Rechnung zu finden sein

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine Beratung zu den Kosten oder einen Kostenvoranschlag, rufen Sie unsere Hotline jederzeit an. Dann kann Ihnen ein Kundenberater am Telefon oder ein Monteur vor Ort die ungefähren Kosten mitteilen. Gegeben falls holen Sie sich bei Bedarf einen Kostenvoranschlag ein.